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Radtour 2010 PDF Drucken E-Mail
ImageUnsere diesjährige Radtour führte uns mal wieder tief ins bayrische Ländle hinein. Am Sonntag, 13. Juni trafen sich Peter, Bernhard, Michael, Günter, Falk, Nico, Hannelore, Peter und ich um 10:00 Uhr am Turm und los ging es an der Iller entlang erstmal bis Senden. Dort gesellten sich Marianne, Dieter, Reiner, Karin, Jonas und Simon zu uns. Die Gruppe war nun fast vollzählig und wir radelten gemütlich an der Iller entlang bis Bellenberg. Beim Iller-km-Stand 17 warteten die Horlacher´s (Peter, Angi, Robin und Malte) auf uns und die Gruppe wurde leicht unübersichtlich. Kurz vor der Abfahrt gab es noch ein paar Telefonate. Sollen wir – sollen wir nicht?! Der Wetterbericht brachte ausgiebig Schauer für den Nachmittag. Wir sind aber losgefahren und nachdem die Gruppe beieinander war, kam an der Iller entlang sogar die Sonne etwas heraus. Das hielt bis kurz nach Illertissen. Zwischen Illertissen und Buch goss es jämmerlich. Jeder suchte sich schnell einen Baum zum Unterstehen, um wasserdichte Übersachen anzuziehen, die man aber auch nach 10 Minuten gleich wieder ausziehen konnte. Der Iller-Radwanderweg ist bis Illertissen eine holprige Angelegenheit. Michael freute sich, dass er ein Mountainbike mit breiten Reifen hatte. Kurz vor Buch gab es noch eine Schrecksekunde, als Karin und Simon aneinandergeraten sind und sich auf dem Boden liegend zwischen den Fahrrädern stapelten. Außer einem kleinen Schrammen an Karins Schienbein ist zum Glück nichts weiter passiert und wir konnten den Weg fortsetzen. Unser Einkehr-Stopp Waldreichenbach ist bekannt für seine jährlichen Ritterspiele, dieses Jahr vom 5. – 8. August. Das alte Forsthaus liegt idyllisch und abgeschieden im Grünen. Wir stärkten uns mit knuspriger Pizza, leckerem Wurstsalat und saftigem Braten. Satt und zufrieden radelten wir weiter über Biberachzell nach Pfaffenhofen. 2 km vor Pfaffenhofen kam wieder der Regen. Die reichten aber, um patschnass zu werden. In Pfaffenhofen lud uns Peter in seinen Garten ein. Die Pause war auch wirklich nötig. Nach dem Schlechtwetter-Mai hatte noch keiner von uns so richtig trainiert und so langsam tat allen der Hintern, die Knie, das Kreuz weh. In Peters Garten verteilten wir uns unter dem bereitgestellten Pavillon und am Haus entlang. Erna bewirtete uns mit Bier, Kaffee und feinen Keksen und Schokolade. Es hörte leider nicht auf zu regnen und es wurde ungemütlich frisch. Bis Ulm regnete es durch, so dass ein erneuter Einkehrschwung nicht mehr in Frage kam. Alles in allem hatten wir aber doch einigermaßen Glück mit dem Wetter, es hätte laut Wetterbericht viel schlimmer sein können. Wir waren alle ziemlich geschafft und müde und ich weiß nicht, ob jeder von uns mitbekommen hat, wie das erste Deutschlandspiel der WM ausgegangen ist. Soni
 
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